Luftfahrt ohne Grenzen (LOG) bringt 170.000 sterile Kompressen in den Libanon
In schwierigen Zeiten ist Luftfahrt ohne Grenzen (LOG) stets gefordert, immer die besten Wege zu suchen, Hilfsmaterial zu den betroffenen Menschen zu bringen. In der Regel ist es das Flugzeug oder der Lkw für Transporte jeglicher Art. Eine Ausnahme bildete jetzt diese Fracht in den Libanon: LOG verfügte mittels einer industriellen Großspende über 170.000 sterile Wundkompressen, die in Einrichtungen nahe der Stadt Byblos unweit Beiruts benötigt werden. Dort leben tausende geflüchtete Familien aus Süd-Libanon. LOG hat die logistische Herausforderung übernommen, das Verbandsmaterial per Schiff ab Antwerpen/Belgien nach Beirut zu bringen, um es dann per Lkw in die Bezirksregion von Byblos rund 30 Kilometer nördlich von Beirut zu transportieren. Es wird gut drei Wochen dauern, bis die voluminöse Fracht in Byblos angelandet ist und von einem LOG-Team dann betreut wird. Das Verbandsmaterial bleibt dennoch von größter Wichtigkeit in dieser schwierigen, umkämpften Nahostregion. Bei der logistischen Planung der Libanon-Hilfe stand Karina Kombargi von der Fraport AG zur Seite. Sie hatte zusammen mit LOG die Idee für das Projekt. Ihre libanesische Familie hat enge Kontakte zur Gemeindeverwaltung von Byblos. Diese kümmert sich dann mit einem LOG-Mitarbeiter, der eigens nach Byblos reist, um die gezielte Verteilung der Kompressen vor Ort. Unser Bild entstand bei der Verladung der Kompressen in Frankfurt am Flughafen nahe der LOG-Geschäftsstelle in der Cargo City Süd. Der Lkw brachte die voluminöse Fracht zum Hafen Antwerpen/Belgien. Das Bild zeigt (von links) Alex Kraus (LOG), Karina Kombargi (Fraport AG) und Felix Groh (LOG).