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Flugzeuge bauen Brücken. Luftbrücken sind ein wichtiger Pfeiler der LOG/WoH-Hilfe

Überlebenshilfe für Schule in Kurdistan

1/ Trinkwasser für Schüler, unterstützt von LOG/WoH.    2/ Die Schule von Ourbridge in Khanke in der nordirakischen Kreisstadt Dohuk

Luftfahrt ohne Grenzen/Wings of Help leistet Unterstützung für Kinder, die weiter unterrichtet werden können

Luftfahrt ohne Grenzen/Wings of Help e.V. (LOG/WoH) hat die Schule der humanitären Partnerorganisation „Ourbridge“ in der nordirakischen Region Dohuk mit Soforthilfe unterstützt: Für die 450 Schüler und Schülerinnen im Ort Khanke konnte durch eine Spende aus Deutschland über LOG/WoH Flüssiggas und Lebensmittelvorräte gekauft werden, wodurch der Weiterbetrieb der Schule garantiert werden konnte. Die Schule von Ourbridge ist aktuell eine der letzten Schulen mit Präsenzunterricht in der Region. Sie kommt Schülern aus den nahen Flüchtlingslagern, in denen digitaler Unterricht nicht durchführbar ist, zugute. In der Autonomen Republik Kurdistan gibt es Zeltstädte und Camps für über 300.000 Migranten überwiegend aus Syrien und dem Irak. Die jetzige Hilfe umfasst zudem tägliches warmes Essen aus der Schulküche für die Kinder. Durch die gestiegenen Gaspreise und die befürchtete Versorgungsknappheit war es für LOG/WoH wichtig, diese Einrichtung finanziell zu unterstützen, damit der reguläre Unterricht weiter geführt werden kann.

Im Norden Iraks arbeitet LOG/WoH seit mehr als zehn Jahren unter anderem mit der Barzani Charity Foundation (BCF) zusammen, um Flüchtlinge in 29 nordirakischen Lagern zu helfen. Mehreren hunderttausend Menschen gibt BCF mit großen Anstrengungen nicht nur eine Heimat auf Zeit, sorgt für Nahrung und medizinische Versorgung – BCF kümmert sich auch – wie die Organisation Orbridge – um die schulische Bildung junger Menschen. Die Arbeit der nicht regierungsamtlichen Stiftung mit Sitz in Erbil wird permanent gestärkt durch Anstrengungen von LOG/WoH, die den Bedarf und den Mangel in der Autonomen Republik kennt.  

Konvoi bringt Hilfe zu Waisenkindern, alten und kranken Menschen

 Nahrungsmittel für Alte, Kranke und Waise brachte LOG/WoH zu Einrichtungen und Kliniken in der Ukraine und in Rumnänien, zum Beispiel nach Satumare/Rumänien unweit der Grenze zur Ukraine

Hilfsbrücke von Luftfahrt ohne Grenzen/Wings of Help nach Rumänien und in die Ukraine mit Spezialnahrung gegen Hunger

Im ukrainisch-rumänischen Grenzgebiet, in der Region Karpatien/Westukraine fordert der Winter die Menschen hart heraus. Schlechte Versorgung in vielen Bereichen, Mangel an medizinischer Hilfe betrifft vor allem die Schwächsten der Gesellschaften auf beiden der Grenze. Luftfahrt ohne Grenzen/Wings of Help (LOG/WoH) e.V. hat daher entschieden, Waisenheime, Alteneinrichtungen und kleine Kliniken mit lebensnotwendiger Nahrung zu versorgen: Hoch kalorische Spezialnahrung, die angesichts der aktuellen Kälte in den Karpaten per Thermo-Lkw in die Region angeliefert wurden. Die 42 Tonnen Nahrungsmittel, die zwei schwere Lkw und zwei Lieferwagen in die Ukraine und Rumänien brachten, waren höchst willkommen. Ein Kinderheim meinte, dass die angelieferte Menge zur ersten Versorgung der Kinder bis ins Frühjahr ausreicht. LOG/WoH versorgte mit diesem Einsatz Einrichtungen mit insgesamt 2500 Kindern. Beliefert wurden zudem Altenheime mit Geflüchteten aus der Ukraine, zum Beispiel in Satumare/Rumänien.  

Dieser Einsatz zählt zu den über 30 Konvois mit über 150 Last- und Lieferwagen, die LOG/WoH als permanente Hilfsbrücke zwischen Deutschland und der Ukraine vor vier Jahren errichtet hat. Sie wird gezielt für humanitäre Projekte genutzt zu Menschen, die besonders leiden und die auf Unterstützung aus dem nahen Baiamare/Rumänien angewiesen sind. Dort hat LOG/WoH zusammen mit dem Rotary Club ein Verteilerzentrum aufgebaut, über das die Hilfen schnell zu den Menschen in der Ukraine gelangen oder auch zu Einrichtungen in Rumänien selbst, in denen Flüchtlinge untergebracht sind.  

Großes Interesse an den Einsätzen von LOG/WoH

Stark besuchter Stand von Luftfahrt ohne Grenzen/Wings of Help zum Start des neuen Terminal 3 am Frankfurter Flughafen

Am Stand von LOG/WoH an den Besuchertagen im neuen Terminal 3 am Frankfurter Flughafen

Die Frage nach unseren Einsätzen weltweit und die Nutzung des Luftverkehrs-Drehkreuzes Frankfurt standen im Mittelpint der Besucher, die zum Start des Terminal 3 am Frankfurter Flughafen kamen. Luftfahrt ohne Grenzen/Wings of Help e.V. (LOG/WoH) begrüßte am 11. und 12. April am eigenen Stand mehrere hundert Besucher – Anwohner und Verbraucher aus der Region, aber auch Gäste, die selbst für humanitäre Aufgaben im Einsatz sind. Unser Stand war an beiden Tagen in mehreren Schichten besetzt, und unser Team, inklusive Vorstand, gab bereitwillig Auskunft über unsere Organisation, deren Geschäftsstelle nur wenige hundert Meter Luftlinie vom neuen Terminal 3 entfernt in der Cargo City Süd liegt. Warum ist Frankfurt so ideal für den Versand von Hilfsgütern in alle Welt? Wie sicher ist der Arzneimitteltransport über den Airport? Wie kann man mit LOG/WoH zusammenarbeiten? – das waren die meist gestellten Fragen, die in Gesprächen, mit Banner-Rollups, Broschüren und Videos detailliert beantwortet wurden. Die Lage des Stands war für LOG/WoH gut gewählt, etwa als aktiver Teil des Flughafens und in unmittelbarer Nähe anderer wichtiger Institutionen wie Bundespolizei, Zoll und der Fraport AG selbst.  

LOG/WoH-Präsident Ralf Bülter: „Für uns war es eine wunderbare Gelegenheit, uns und unsere Arbeit zu präsentieren und auch unsere Zielsetzungen im humanitären Bereich mit frischem Schwung hier im neuen Terminal 3 einer breiten Öffentlichkeit darzustellen.“ An beiden Eröffnungstagen kamen rüber 30.000 Gäste, um das Terminal zu erleben – so groß wie 25 Fußballfelder, gebaut in zehn Jahren mit Kosten von fast vier Milliarden Euro und einer Kapazität von rund 20 Millionen Passagieren jährlich. Für den Frankfurter Flughafen ein Meilenstein auf dem Weg in die Zukunft, den LOG/WoH seit über zwei Jahrzehnten begleitet.

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