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Spendenaufruf: Hilfe für die Erdbebenopfer in Venezuela

Bild: dpa

Luftfahrt ohne Grenzen/Wings of Help e.V. startet Planung für Einsätze

Die am Frankfurter Flughafen beheimatete Hilfsorganisation Luftfahrt ohne Grenzen/Wings of Help e.V. (LOG/WoH) bereitet sich auf Hilfen für die Opfer der Erbebenkatastrophe in Venezuela vor und hat einen Spendenaufruf gestartet, um  Hilfsaktionen zu unterstützen.

Spenden bitte unter dem Stichwort

„Erdbeben Venezuela“ an das Spendenkonto:                           

Frankfurter Sparkasse | IBAN: DE84 5005 0201 0200 3322 44 | BIC: HELADEF1822

#HumanitarianAid #NGO #Venezuela #Earthquake #SupportOurMission

Humanitäre Arbeit bringt zwei Bundesländer zusammen

Luftfahrt ohne Grenzen bei „Heimat 26“, dem Rheinlandpfalz-Tag in Berlin

LOG-Spitze beim Heimat 26-Fest von Rheinland-Pfalz in Berlin. 

Gemeinsame humanitäre Einsätze verbinden über viele Jahre zwei Bundesländer im Herzen Deutschlands: Luftfahrt ohne Grenzen (LOG, Frankfurt) e.V. und das Land Rheinland-Pfalz engagieren sich gemeinsam immer wieder für Menschen in Not und sind auch organisatorisch miteinander verbunden. So gab es Einsätze beider Partner in Afrika, speziell in Ruanda, medizinische Projekte wischen LOG und Rheinland-Pfalz und selbst in der Führung von LOG befinden sich zwei Rheinland-Pfälzer: Marie-Luise Thüne als LOG-Vizepräsidentin und Professor Dr. Hauke Lang als LOG-Medizin-Vorstand, im Hauptberuf einer der leitenden Chirurgen am Mainzer Universitätsklinikum. Vor diesem Hintergrund trat LOG aus Frankfurt am Main denn auch auf „Heimat 26“ auf, dem offiziellen Landesfest von Rheinland-Pfalz, das in der Landesvertretung in Berlin mit mehr als 2000 Gästen stattfand.

Von LOG waren Vizepräsidentin Marie-Luise Thüne vertreten und Präsident Ralf Bülter. Sie unterstrichen die enge Verbundenheit der Hilfsorganisation zu Rheinland-Pfalz, speziell zu Mainz, wo es immer wieder Kooperationen gibt, gerade auch über starke Gremien des Karnevals wie die Mainzer Ranzen Garde.. Die humanitäre Verbundenheit zwischen LOG und Rheinland-Pfalz wurde besonders deutlich vor fünf Jahren, als das Ahrtal-Tal unter der Flutkatastrophe enorm litt und LOG mit 17 Lkw und Sattelzügen Hilfsmaterial zu den Menschen ins Tal brachte – dies über die Feuerwehren an der Ahr, die vor allem elektrische Geräte wie Pumpen und Generatoren von LOG an die Bevölkerung ausliehen.

Entsprechend wurde die LOG-Delegation in Berlin beim Fest „Heimat 26“ herzlich willkommen geheißen. Bild 1 zeigt LOG-Präsident Ralf Bülter, LOG-Vizepräsidentin Marie-Luise Thüne, den Pfälzischen Justizminister Dr. Helmut Martin und den Landrat von Mainz-Bingen Thomas Barth (von links). Bild 2 Zeigt Marie-Luise Thüne, Ralf Bülter mit Jan Metzler, Mitglied des deutschen Bundestages, der LOG Parlamentarische Abende ermöglichte, die die humanitäre Arbeit der Organisation stärker ins Rampenlicht der bundespolitischen Bühne in Berlin rückte.

Engagierter Einsatz für schwerstkranke Kinder in Lwiw

1/ Das medizinische Team der Klinik in Lwiw, das über 100 schwerstkranke Kinder betreut.    2/ Station in der Kinderkrebsklinik in Lwiw, Westukraine. Die Kinder kommen überwiegend aus umkämpften Kriegsgebieten des Landes.

In der örtlichen Krebsklinik betreut ein Medizinerteam über 100 kleine Patienten – Lkw mit Spezialnahrung und Medizintechnik auch für Krankenhäuser in Dnipro und Krywyj Rih

Im ukrainisch-rumänischen Grenzgebiet, in der Region Karpatien/Westukraine fordert der Winter die Menschen hart heraus. Schlechte Versorgung in vielen Bereichen, Mangel an medizinischer Hilfe betrifft vor allem die Schwächsten der Gesellschaften auf beiden der Grenze. Luftfahrt ohne Grenzen/Wings of Help (LOG/WoH) e.V. hat daher entschieden, Waisenheime, Alteneinrichtungen und kleine Kliniken mit lebensnotwendiger Nahrung zu versorgen: Hoch kalorische Spezialnahrung, die angesichts der aktuellen Kälte in den Karpaten per Thermo-Lkw in die Region angeliefert wurden. Die 42 Tonnen Nahrungsmittel, die zwei schwere Lkw und zwei Lieferwagen in die Ukraine und Rumänien brachten, waren höchst willkommen. Ein Kinderheim meinte, dass die angelieferte Menge zur ersten Versorgung der Kinder bis ins Frühjahr ausreicht. LOG/WoH versorgte mit diesem Einsatz Einrichtungen mit insgesamt 2500 Kindern. Beliefert wurden zudem Altenheime mit Geflüchteten aus der Ukraine, zum Beispiel in Satumare/Rumänien.  

Dieser Einsatz zählt zu den über 30 Konvois mit über 150 Last- und Lieferwagen, die LOG/WoH als permanente Hilfsbrücke zwischen Deutschland und der Ukraine vor vier Jahren errichtet hat. Sie wird gezielt für humanitäre Projekte genutzt zu Menschen, die besonders leiden und die auf Unterstützung aus dem nahen Baiamare/Rumänien angewiesen sind. Dort hat LOG/WoH zusammen mit dem Rotary Club ein Verteilerzentrum aufgebaut, über das die Hilfen schnell zu den Menschen in der Ukraine gelangen oder auch zu Einrichtungen in Rumänien selbst, in denen Flüchtlinge untergebracht sind.  

Video aus der Klinik in Lwiw.

Wundverbände auf dem Weg nach Beirut

Luftfahrt ohne Grenzen (LOG) bringt 170.000 sterile Kompressen in den Libanon    

In schwierigen Zeiten ist Luftfahrt ohne Grenzen (LOG) stets gefordert, immer die besten Wege zu suchen, Hilfsmaterial zu den betroffenen Menschen zu bringen. In der Regel ist es das Flugzeug oder der Lkw für Transporte jeglicher Art. Eine Ausnahme bildete jetzt diese Fracht in den Libanon: LOG verfügte mittels einer industriellen Großspende über 170.000 sterile Wundkompressen, die in Einrichtungen nahe der Stadt Byblos unweit Beiruts benötigt werden. Dort leben tausende geflüchtete Familien aus Süd-Libanon. LOG hat die logistische Herausforderung übernommen, das Verbandsmaterial per Schiff ab Antwerpen/Belgien nach Beirut zu bringen, um es dann per Lkw in die Bezirksregion von Byblos rund 30 Kilometer nördlich von Beirut zu transportieren. Es wird gut drei Wochen dauern, bis die voluminöse Fracht in Byblos angelandet ist und von einem LOG-Team dann betreut wird. Das Verbandsmaterial bleibt dennoch von größter Wichtigkeit in dieser schwierigen, umkämpften Nahostregion. Bei der logistischen Planung der Libanon-Hilfe stand Karina Kombargi von der Fraport AG zur Seite. Sie hatte zusammen mit LOG die Idee für das Projekt. Ihre libanesische Familie hat enge Kontakte zur Gemeindeverwaltung von Byblos. Diese kümmert sich dann mit einem LOG-Mitarbeiter, der eigens nach Byblos reist, um die gezielte Verteilung der Kompressen vor Ort. Unser Bild entstand bei der Verladung der Kompressen in Frankfurt am Flughafen nahe der LOG-Geschäftsstelle in der Cargo City Süd. Der Lkw brachte die voluminöse Fracht zum Hafen Antwerpen/Belgien. Das Bild zeigt (von links) Alex Kraus (LOG), Karina Kombargi (Fraport AG) und Felix Groh (LOG).

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