„Transparenz gehört zu unserem Credo“
Luftfahrt ohne Grenzen/Wings of Help schließt sich der ITZ Initiative Transparente Zivilgesellschaft an
Für den Fortbestand und die Weiterentwicklung einer Hilfsorganisation ist absolute Transparenz eine wichtige Voraussetzung: Klarheit über Struktur, die gezielte Verwendung der Spenden, die gesicherte Durchführung von Einsätzen und Aktionen im In- und Ausland sind dabei unerlässlich. Luftfahrt ohne Grenzen /Wings of Help (LOG/WoH) mit langjähriger Zughörigkeit zum Deutschen Spendenrat hat sich nun auch der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen (ITZ), der mittlerweile rund 2000 Organisationen selbstverpflichtend angehören. ITZ wurde im Jahr 2010 von Transparency International ins Leben gerufen und wird unter anderem getragen vom Bundesverband Deutscher Stiftungen,[1] dem Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), dem Deutschen Kulturrat sowie dem Deutschen Spendenrat. Der Trägerkreis sorgt für die Verbreitung der Initiative, kontrolliert stichprobenartig die Einhaltung der Vorgaben
Die Unterzeichner der Initiative verpflichten sich, relevante Informationen über ihre Organisation leicht auffindbar, in einem bestimmten Format der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Bei LOG/WoH unter www.wingsofhelp.org/transparenz. LOG/WoH dazu: „Transparenz gehört seit der Gründung von LOG/WoH vor 22 Jahren zum Credo unserer Organisation. Das belegt die langjährige Unterstützung durch Unternehmen und Privatpersonen, die unsere Arbeit schätzen, die vor allem durch ehrenamtliches Engagement getragen wird. Das Signet von ITZ findet sich auf der ersten Homepage-Seite www.wingsofhelp.org, es führt direkt zu den Anforderungen, die die ITZ auch an uns stellt.“

Hilfe aus Rhein-Main für die Erdbebenopfer in Myanmar
Luftfahrt ohne Grenzen/Wings of Help bereitet Nottransport für Medikamente vor
Schon einmal war Luftfahrt ohne Grenzen/Wings of Help e.V. (LOG/WoH) für Myanmar im Einsatz: Damals, 2008, als der Zyklon Nargis in der Region 140.000 Todesopfer forderte und im äußerst isolierten Land verheerende Schäden in Milliardenhöhe anrichtete. Jetzt, nach dem schlimmen Erbeben von dramatischen Ausmaßen für Myanmar und Thailand, wird die Hilfe von LOG/WoH erneut gebraucht und geschätzt. Während große internationale Hilfsorganisationen vor Ort im Einsatz sind bereitet LOG/WoH mittelfristige Hilfe vor und plant, vor allem Medikamente und pharmazeutische Hilfsmittel aus dem Rhein-Main-Gebiet nach Thailand/Myanmar zu fliegen. LOG/WoH prüft derzeit den Bedarf und die gesicherte Verteilung der Hilfen vor Ort in Myanmar und hat einen entsprechenden Spendenaufruf in Deutschland gestartet. Diese Unterstützung kann über das
Spendenkonto MYANMAR bei der Frankfurter Sparkasse | IBAN: DE84 5005 0201 0200 3322 44 | BIC: HELADEF1822
erfolgen.
LOG/WoH-Präsident Frank Franke: „Von den Einsätzen 2008 kennen wir das Land und die Menschen, die uns sehr ans Herz gewachsen sind. Für sie konnten wir nach dem Zyklon Nargis gerade durch die Unterstützung der deutschen Bevölkerung Bemerkenswertes erreichen.“ Vor allem die Fischer wurden durch die Naturkatastrophe 2008 ihrer Lebensgrundlagen beraubt und benötigten dringend Boote. Mit der Aktion „Buy a Boat for Myanmar“ spendete Eintracht Frankfurt elf Fischerboote. Parallel dazu startete LOG/WoH Nahrungsmittelhilfe für Kinder. In Kooperation mit der Vereinigung „World Chefs without Boarders“, der namhafte Köche auch in Südostasien angehören, organisierte LOG/WoH Essen für 4000 Kinder über Monate im stark betroffenen Delta des Irrawaddy-Flusses.
Was liegt 2025 vor uns?
Hilfseinsätze, die auf Luftfahrt ohne Grenzen/Wings of Help in diesem Jahr zukommen

Die Ukraine – hier das intakte Ushgorod – wird LOG/WoH auch 2025 herausfordern. Aber auch das Thema der Jesiden im Nordirak und unser internationales Projekt „Bildung ist Zukunft“.
Unglück und Unheil sind nicht vorhersehbar. Für uns als Hilfsorganisation stellen Katastrophen eine stete Herausforderung dar, denn wir müssen schnell entscheiden, in welcher Größenordnung und in welchem Zeitrahmen wir unsere Einsätze leisten können. Dabei geht es weniger um sofortige Lebensrettung mit medizinischem Großaufgebot, als mehr – im zweiten Schritt bei einer Katastrophe – um die alltäglichen Überlebenshilfen mit Gütern für Menschen in Notlagen.
Unter diesen Aspekten können wir mit Blick ins Jahr 2025 zumindest jene Projekte definieren, die in der jüngsten Vergangenheit LOG/WoH sehr beschäftigten und uns auch im neuen Jahr weiterhin beschäftigen werden. Natürlich bleiben die Lage in der Ukraine und die Unterstützung für die Menschen dort im Fokus. Drei Jahre lang haben wir insgesamt 150 Lkw und Sattelzüge mit über 4000 Tonnen an Hilfsgütern zur Ukraine
gebracht. Und diese Hilfe wird sich 2025 fortsetzen.
Auch die Flüchtlingssituation in den Lagern in Nordirak/Kurdistan wird uns weiterhin stark fordern. In den Camps mit zehntausenden von Flüchtlingen wachsen Schulen heran, deren Kinder mit Computern von LOG/WoH lernen. Auch die Minderheit der Jesiden, einst vom IS-Terror aus der Heimat vertrieben, sucht immer wieder unsere Hilfe beim Weg zurück in ihre Heimat im Dschinja-Gebirge. Den Menschen dort hatten wir bereits vor über zehn Jahren nachhaltig helfen können.
In Kinder- und Waisenheimen Rumäniens kommt LOG/WoH-Hilfe seit über zehn Jahren immer gezielt an. In Griechenland stehen wir The Smile of The Child tatkräftig zur Seite und unterstützen die harte Arbeit unserer Partnerorganisation in den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln.
Bei der Flutkatastrophe rund um Valencia war LOG/WoH als eine der wenigen deutschen Hilfsinstitutionen schnell vor Ort, hat die Menschen unterstützt, auch mit technischem Gerät gegen Hochwasser Schlamm und Zerstörung. Wir wissen: Gerade in dieser spanischen Region ist Solidarität aus Europa weiterhin sehr willkommen. Wir stehen in engem Kontakt mit nicht-regierungsamtlichen Stellen vor Ort, um schwierige Situationen abzumildern.
Mit der Dachorganisation Aviation Sans Frontières (ASF) sind wir über den Verbund ASF International eng verbunden. Und können spontan an Projekten beteiligt sein, die Einsätze unter koordinierter, internationaler Leitung erfordern. Das kann in Europa, aber auch in Afrika geschehen, vor allem wenn es um logistische Maßnahmen geht.
Schnelle Reaktion ist in vielen Fällen durch LOG/WoH immer gegeben. Das zeigte sich insbesondere im Ahrtal, als die Flutkatastrophe dort 135 Todesopfer forderte und unermessliche Schäden verursachte. Mehrere hundert Geräte von LOG/WoH zur Bewältigung von Schäden dort sind noch immer im Einsatz. Manches elektrische Werkzeug wurde vom Ahrtal an die vom Hochwasser betroffene Valencia-Region weitergegeben. Feuerwehrleute von der Ahr waren als Berater und Helfer nach Valencia gereist und standen ihren spanischen Kollegen zur Seite – und lobten die Arbeit von LOG/WoH. Ganz plötzlich schloss sich ein Kreis – und jeder wusste: Man ist nicht allein, wenn uns Unheil trifft.
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