Türkei Erdbeben 2023
Über dieses Projekt
Am 6. Februar 2023 erschütterten zwei verheerende Erdbeben der Stärken 7,8 und 7,6 den Südosten der Türkei sowie Teile Syriens. Das Epizentrum lag in der Provinz Kahramanmaraş nahe der syrischen Grenze. Die Erdstöße gehörten zu den schwersten Naturkatastrophen in der Region seit Jahrzehnten und lösten eine humanitäre Krise aus.
Innerhalb weniger Minuten stürzten tausende Gebäude ein und ganze Stadtviertel wurden zerstört. Besonders betroffen waren die Provinzen Hatay, Gaziantep, Adıyaman, Malatya und Kahramanmaraş. Millionen Menschen verloren ihr Zuhause und waren mitten im Winter auf humanitäre Hilfe angewiesen.
LOG/WoH leitete unmittelbar Hilfsmaßnahmen ein. Vertreter der Organisation reisten direkt in das Katastrophengebiet im Südosten der Türkei, um den konkreten Bedarf vor Ort zu ermitteln und schnelle Hilfe zu organisieren.
Dabei entschied sich LOG/WoH bewusst dafür, dringend benötigte Hilfsgüter direkt in der Türkei einzukaufen, um lange Transportwege aus Mitteleuropa zu vermeiden und die Menschen schneller versorgen zu können. Gemeinsam mit lokalen Partnern wurden die Hilfsgüter anschließend mit dem LKW in die besonders betroffenen Regionen der Provinz Hatay transportiert.
Zu den ersten Hilfsmaßnahmen gehörten:
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1.000 Schlafsäcke (nicht entflammbar und für große Kälte geeignet)
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100 Zelte
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Hygieneartikel
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Wasser
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Nahrungspakete
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weitere winterfeste Notunterkünfte.
Unter dem Motto „Hilfe zum Weiterleben“ wurde besonderer Wert daraufgelegt, den Menschen nicht nur schnelle Unterstützung, sondern auch Schutz und Wärme zu geben. So waren die Schlafsäcke bewusst groß genug gewählt, damit beispielsweise Mütter gemeinsam mit ihren Kleinkindern vor der winterlichen Kälte geschützt werden konnten.