Südostasien Tsunami
Über dieses Projekt
Das Erdbeben im Indischen Ozean mit einer Stärke von 9,1, dessen Epizentrum rund 85 Kilometer vor der Nordwestküste Indonesiens lag, war das drittstärkste jemals aufgezeichnete Beben. Es löste eine Serie verheerender Tsunamis entlang der Küsten des Indischen Ozeans aus. Insgesamt verloren, infolge des Bebens und seiner Auswirkungen, etwa 230.000 Menschen ihr Leben.
Mehr als 1,7 Millionen Menschen in den Küstenregionen rund um den Indischen Ozean wurden obdachlos. Allein in Indonesien kamen rund 165.000 Menschen ums Leben, weitere Zehntausende starben in Sri Lanka, Indien und Thailand.
LOG/WoH organisierte eine Luftbrücke, um dringend benötigte Hilfsgüter wie Kleidung, Zelte und medizinische Produkte in die betroffenen Regionen zu transportieren. Der Schwerpunkt der Hilfe lag in der schwer verwüsteten indonesischen Provinz Banda Aceh an der Nordspitze Sumatras.
Insgesamt wurden 23 Tonnen medizinische Hilfsgüter, Babynahrung und Trinkwasser eingeflogen. Weitere 110 Tonnen Hilfsgüter wurden in die entlegenen und besonders stark zerstörten Gebiete transportiert. Unter zusätzlichen 107 Tonnen Hilfsgütern befand sich zudem ein mobiles Krankenhaus.