Bahamas

Über dieses Projekt

Hurrikan Dorian traf die nördlichen Bahamas mit Windgeschwindigkeiten von rund 300 Stundenkilometern und einer Dauer von 40 Stunden mit voller Wucht. Rund 13.000 Häuser wurden stark beschädigt oder vollständig dem Erdboden gleichgemacht, die Trinkwasser- und Stromversorgung zusammengebrochen und es fehlte an Nahrungsmitteln und medizinischer Versorgung. Über 70.000 Menschen litten unter den gewaltigen Schäden, die der Tropensturm auf Grand Bahama und den Abaco-Inseln angerichtet hatte. 

Luftfahrt ohne Grenzen / Wings of Help (LOG/WoH) brachte mit hohem logistischem Aufwand Hilfsgüter per Schiff direkt von Florida nach Grand Bahama und in die besonders schwer getroffene Region um die Abaco-Inseln. Sechs Stromgeneratoren, Lebensmittel und Babywindeln wurden in Fort Lauderdale an der Ostküste Floridas verladen und direkt nach Freeport, dem Hauptort von Grand Bahama, verschifft. 

Die Hilfe wurde von Frankfurt aus organisiert und mit dem US-Partner Aviation Without Borders (AWB) mit Sitz nahe Washington D.C. koordiniert. Unterstützung kam zudem vom Hamburger Unternehmen Gebr. Heinemann. 

Im März 2020, trotz der erschwerenden Bedingungen durch die aufkommende Corona-Pandemie, kehrte ein Team von LOG/WoH auf die Bahamas zurück. Die Schäden waren noch immer immens, der Bedarf an Generatoren weiterhin hoch. Neben Hilfsgütern des täglichen Bedarfs brachte LOG/WoH rund 100 Computer für drei Schulen auf Grand Bahama mit – ein Bildungsprojekt, das jungen Menschen auf der Insel neue Perspektiven eröffnet.

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