Ahrtal Flutkatastrophe
Über dieses Projekt
Von der Flutkatastrophe im Ahrtal im Juli 2021 waren rund 42.000 Menschen betroffen. Viele verloren innerhalb weniger Stunden ihr Zuhause, ihr gesamtes Hab und Gut, ihre Existenzgrundlage oder ihr Leben.
Bereits drei Tage nach der Katastrophe konnte gemeinsam mit zahlreichen Unterstützern eine erste Hilfskette per Landfracht organisiert werden. Nach den Soforthilfemaßnahmen leistete LOG/WoH zusammen mit dem Partner International Medical Corps (IMC) weitere wichtige Unterstützung für den Wiederaufbau, unter anderem durch die Bereitstellung von Generatoren und technischen Hilfsmitteln.
Ein zentraler Partner vor Ort war die Freiwillige Feuerwehr Sinzig-Bad Bodendorf, die die anspruchsvolle Verteilung der Hilfsgüter im Katastrophengebiet koordinierte. Dank ihres engen Netzwerks mit den Feuerwehren entlang des rund 80 bis 100 Kilometer langen Ahrtals konnten die Hilfslieferungen gezielt und schnell an betroffene Familien weitergegeben werden.
Gemeinsam mit dem International Medical Corps beschaffte LOG/WoH fast tausend batteriegetriebene Geräte für die Bevölkerung im Tal. Dazu gehörten unter anderem Bohrhämmer, Hochdruckreiniger, Raumtrockner und weitere Werkzeuge, die unabhängig von der beschädigten Stromversorgung eingesetzt werden konnten. Die Feuerwehren verliehen diese Geräte an betroffene Familien und nahmen sie nach Gebrauch zurück, damit sie weiteren Haushalten zur Verfügung gestellt werden konnten.
Insgesamt war LOG/WoH rund zwei Dutzend Mal mit mehr als 400 Tonnen Hilfsgütern im Einsatz für die Flutopfer im Ahrtal. Die Organisation brachte Trinkwasser in zerstörte Gebiete, lieferte Kleidung, Kindernahrung, Hygiene- und Reinigungsartikel sowie Werkzeuge und Pumpen.