ASF International – Das Netzwerk

 
2004 Aktuell laufend 9 In Genf weltweit
Mitglied seit   Mitglieder Dachverband Einsätze

Über dieses Projekt

Aviation Sans Frontières International (ASF International) ist ein weltweit tätiges humanitäres Netzwerk von Luftfahrt-/Hilfsorganisationen, dessen Ursprünge in Frankreich liegen und das heute Organisationen aus zahlreichen Ländern vereint. 

Ziel des Netzwerks ist es, die Möglichkeiten der Luftfahrt sowie internationaler Logistik gezielt für humanitäre Hilfe einzusetzen – insbesondere in Krisen- und Katastrophengebieten, die auf herkömmlichem Weg nur schwer erreichbar sind.

Die deutsche Schwesterorganisation Luftfahrt ohne Grenzen / Wings of Help gehört seit 2004 als Vollmitglied zur internationalen ASF-Familie. 

Gemeinsam verfolgen ASF International und LOG/WoH das Ziel, Menschen in akuten Notlagen schnell und wirkungsvoll zu unterstützen. Das Spektrum der Hilfe reicht dabei von klassischen Katastropheneinsätzen und Flüchtlingshilfe über medizinische Versorgung bis hin zu Bildungs- und Infrastrukturprojekten. 

Die Organisationen arbeiten eng mit Fluggesellschaften, Flughäfen, Logistikunternehmen, NGOs, internationalen Netzwerken und staatlichen Institutionen zusammen.

In den vergangenen Jahren engagierten sich ASF International und LOG/WoH unter anderem:

  • in der Syrienhilfe sowie bei Flüchtlingsprojekten in der Türkei, Griechenland und dem Libanon,
  • im Nordirak während der Flüchtlingskrise rund um Mossul,
  • nach Naturkatastrophen wie dem Hurrikan Dorian auf den Bahamas,

Im Präsidium von ASF International engagieren sich Vertreter verschiedener Mitgliedsorganisationen. 

Frank Franke, Gründer von Luftfahrt ohne Grenzen / Wings of Help, gehört als Vizepräsident dem internationalen Vorstand an, während Marie-Luise Thüne als Generalsekretärin tätig ist. 

Unterstützt wird das Netzwerk zudem von namhaften Persönlichkeiten aus der Luft- und Raumfahrt. In mehreren ASF-Mitgliedsorganisationen engagieren sich ehemalige Astronauten als Ehrenpräsidenten, Botschafter oder Förderer – darunter Dr. Ulf Merbold für Deutschland, Thomas Pesquet für Frankreich, André Kuipers für die Niederlande sowie Claude Nicollier für die Schweiz.